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Die "Pärchte" taucht in der Tiroler Sagenwelt als Seelenführerin und göttliche Aufseherin auf. Um sie gütig und freundlich zu stimmen, wurden in der nacht vom 5. auf den 6. Jänner Speisenopfer gebracht. Haus und Hof wurden geräuchert. Diese Nacht hieß vielerorts "Stampennacht" und die Angst vor der schrecklichen "Pärchte" war so groß, dass man sich kaum ins freie wagte und sich nicht einmal traute laut zu reden. Wer husten musste, tat das in den "Korn-Stampf" hinein, um das Geräusch abzudämmen.
Erst im letzten Jahrhundert wurde aus der "Stampennacht" die "Nacht der Heiligen Drei Könige". Und die gefürchtete "Pärchte", die nie mehr gesehen war, wurde von verkleideten Einheimischen ersetzt, die dann bei Freunden und Einheimischen in deren Häusern die bösen Wintergeister vertrieben!
Die "Krapfenpärchten", sind verkleidete Nachbarskinder, die von Haus zu Haus gehen und jedem ein "glixalix, guats, neu´s Johr" (glückseliges, gutes, neues Jahr) wünschen. Als Dankeschön vom jeweiligen Hausherren gibt es ein wenig Geld, etwas zu trinken oder Süßes.
Die "Schnapspärchten", wie soll es anders sein, sind die Erwachsenen Einheimischen. Auch Sie gehen von Haus zu Haus um Neujahrswünsche zu überbringen und die bosen Wintergeister zu vertreiben. Was es zum Dank gibt, sagt ja bereis der Name ...
Weit hinten, hinter den Wortbergen, fern der Länder Vokalien und Konsonantien leben die Blindtexte. Abgeschieden wohnen Sie in