|
![]()
![]() |
Das MAIBLASEN, ausgeübt durch die Musikkapelle, war damals nur ganz bestimmten Persönlichkeiten im Tal vergönnt. Ein Ständchen der Bläser für Jedermann gibt es lt. Überlieferung erst seit den 1950er Jahren.
|
|
![]() |
Beim GRASAUSLÄUTEN haben Männer, aber auch Buben, mit großen Glocken und Schellen, von Hof zu Hof ziehend, die Wintergeister vertrieben. Dieser anfang Mai stattfindende Brauch wird seit einigen Jahren wieder gepflegt!
|
|
![]() |
Die EISHEILIGEN (Hl. Pankratius, Hl. Servatius, Hl. Benivatius, Hl. Spohie) mitte Mai und die SCHAFSKÄLTE im Juni wurden abgewartet, um anschliessend das Vieh- und die Schafherden auf die Almen auftreiben zu können.
|
|
![]() |
SONNWEND - Feuerbräuche haben sich im Tiroler Kulturraum unterschiedlich entwickelt. Die Traditionen um diesen Brauch wurden nur mündlich von Generation zu Generation überliefert. Heute sieht man am 21. Juni über das ganze Zillertal verteilt die verschiedensten Formen und Arten von Bergfeuern mit teilweise riesigen Ausmaßen!
|
|
![]() |
Als EIHAGER bezeichnet man den letzten Tag der jeweiligen Heuernte. Da damals und teilweise auch heute noch, die ganze Familie für die harte und beschwerliche Arbeit an den Hängen der Tuxer Bergwiesen herangezogen wurde, hat der Bauer für sich und seine Helfer einen kleinen Umtrunk spendiert. Je nach Lage und Standort kann dies bis zu 3 Mal im Jahr passieren!
|
|
![]() |
Die geordneten und feierlichen Aufzüge, die PROZESSIONEN zu kirchlichen Feiertagen, werden nach Pfingsten zu Maria Himmelfahrt, im August zu Frohnleichnam und im Spätsommer zum Erntedank abgehalten.
|
|
![]() |
Der KIRCHTAG oder auch KIRTAG genannt wird jedes Jahr zelebriert, ursprünglich zu dem Tag an dem die Kirche geweiht wurde. Später feierte man den Kirchtag als allgemeines Fest im Tal oder im jeweiligen Ort, meist zum Erntedank im Spätsommer oder Herbst.
|
![]()
|
In die Adventzeit fallen viele schöne Bräuche und alte Traditionen! Der NIGGELAS (Hl. Nikolaus), zieht mit einer Schar von TEUFELN (Krampussen) von Haus zu Haus und macht aus kleinen Bengelchen wider artige Engelchen!
|
||
|
Die KLÖPFLSINGER bringen mit ihren alt überlieferten Melodien und Texten die eigentlich schon vergessene HERBERGSUCHE von Maria und Josef in die Vorweihnachtszeit. Ein wunderbar anzuhörender Brauch, der stille Freude auf das Wehnachtsfest macht!
|
||
![]() |
Als RAUCHNÄCHTE werden die Abende des 24. Dezember, des 31. Dezember und des 5. Jänner bezeichnet. Mit einer Weihrauchpfanne geht die gesamte Familie betend durch alle Räumlichkeiten des Hauses und der Stallungen um Segen für Mensch und Tier zu erbitten.
|
|
![]() |
Die KRAPFENPERCHTEN, verkleidete Kinder, gehen von Haus zu Haus und wünschen ein glückseeliges, neues Jahr. Der Lohn dafür sind Süßigkeiten und jedes Kind hofft nicht erkannt zu werden! Am Abend ziehen die SCHNAPSPERCHTEN los, um gleiches zu tun. In jedem Haus werden die Neujahrswünsche mit einem Schnapserl belohnt.
|
|
![]() |
Die Heiligen Drei Könige, bei uns STERNSINGER genannt bringen die frohe Botschaft von der Geburt Jesus. Christus mansionem benedicat - "20 C+M+B 10" - wird mit Kreide auf jeder Haustür geschrieben und bleibt für ein ganzes Jahr Zeichen davon.
|
|
![]() |
Der Christbaum stand bis zum Fest der Heiligen Drei Könige in der warmen Stube. Danach wurde er in einer der nicht beheizbaren Schlafkammern gebracht, um ihn bis zum Fest MARIA LICHTMESS, am 2. Februar geschmückt erhalten zu können!
|
|
![]() |
Mit dem ASCHERMITTWOCH beginnt die 40 tägige Fastenzeit. Der JOSEPHITAG wird am 19. März gefeiert. "Ein schöner Josephitag ein gutes Jahr verheißen mag." Dieser Feiertag wurde im Jahre 1977 abgeschafft.
|
|
|
Mit dem Ende der Fastenzeit wird das Osterfest begangen. Schon Tage zuvor kann man bei den Kindern geschäftiges Sammeln und Aufhäufen von Zweigen, Ästen und Kartonagen beobachten. Das OSTERFEUER wächst und wird am Karsamstag entzündet.
|
Weit hinten, hinter den Wortbergen, fern der Länder Vokalien und Konsonantien leben die Blindtexte. Abgeschieden wohnen Sie in